Lässt AOL den Internet Explorer fallen?

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America Online will in Zukunft nicht mehr den Internet Explorer als Browser nutzen, sondern Mozillas Rendering Engine Gecko, die auch von Netscape in den Versionen 6 und höher verwendet wird. Während die alternative Anzeige-Maschine Gecko bereits heute in einigen CompuServe Software-Packeten enthalten ist, soll sie ab der AOL-Version 8 standardmässig implementiert sein, meldet das US-Nachrichtenmagazin Newsforge.com. Gemäss NewsForge habe AOL gutes Feedback von Gecko-Usern erhalten und äussere sich positiv über die bessere Kontrolle über Gecko. Noch verzögert sich jedoch der Gecko-Start bei AOL. Grund dafür ist, dass viele der oft von AOL-Kunden besuchten Websites nicht nach den W3C-Standards sondern für den Internet Explorer optimiert sind, der sich bekanntlich mehr schlecht als recht an die Normen hält. Ein Browser-Wechsel bei AOL wird deshalb bei sehr vielen Unternehmen Modifikationen an den Websites verlangen, wollen sie nicht die mehr als 30 Millionen AOL-Nutzer oder 30 Prozent aller US-amerikanischen Surfer verlieren. Dies sei jedoch kein Grund auf einen Umstieg zu verzichten, versichern AOL-Mitarbeiter NewsForge, sondern werde diesen lediglich verzögern.