Linux pusht Servermarkt, Dell rückt auf

Uhr | Aktualisiert
Im ersten Quartal 2004 wurden gemäss Gartner weltweit 1,57 Millionen Server verkauft, 27.1 Prozent mehr als entsprechenden Vorjahresquartal. Trotz dem hohen Stückzahlenzuwachs hielt sich die Umsatzsteigerung mit nur 9,3 Prozent in Grenzen. Der Grund dafür sei, so Gartner, der deutliche Trend hin zu Low-End-Systemen und zu Linux. Der Umsatz mit linuxbasierten Systemen wuchs um 57,3 Prozent, während der mit kommerziellen Unix-Servern um 2,3 Prozent fiel. Mit einem Anteil von geschätzten 30,7 Prozent am gesamten Serverumsatz bleibt IBM die Nummer eins und konnte den Marktanteil gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Prozent ausbauen. Die Nummer zwei ist HP mit einem Marktanteil von 26 Prozent, nach 26,8 Prozent im Vorjahr. Nach Stückzahlen dominiert HP mit 431'231 verkauften Einheiten, gefolgt von Dell mit 343'625 Stück. IBM setzte 231 949 Server ab. Am meisten zulegen konnte demnach Dell, der gemessen am Umsatz um 24,8 Prozent und nach verkauften Stückzahlen um 38,4 Prozent zulegte.