Macworld San Francisco: Xserve G5 und Mini-iPods

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Anlässlich der Apple-Hausmesse in San Francisco präsentierte der Macintosh-Hersteller eine Fülle von Neuheiten. Für professionelle Anwender präsentierte Apple die lang erwartete zweite Generation des Rack-basierten Servers Xserve mit G5-Prozessoren. Damit schliesst das Unternehmen die klaffende Performance-Lücke zwischen der Powermac-Reihe, die seit Sommer mit dem neuen IBM-Chip ausgeliefert werden, und der Profi-Server-Linie, die nach wie vor auf dem alten G4-Prozessor basierten. Neu erhältlich ist neben einem Ein- und einem zwei-Prozessor-Modell auch eine abgespeckte so genannte Node-Ausgabe für die Einbindung in einen Cluster. Alle Modelle verfügen über eine Bauhöhe von einer Rack-Einheit. Ebenfalls neu herausgegeben hat Apple das zum Xserve passende RAID-System mit einer Speicherkapazität von bis zu 3,5 Terabyte in drei Units Bauhöhe. Mit Xgrid liefert Apple auch gleich eine Software für die Verwendung von Powermacs in einem Grid. Xgrid benutzt Rendezvous, Apples Implementation des Zero-Confoguration-Protokolls, um verfügbare Ressourcen zu entdecken. Neben den Xserve-Neuheiten stellte Steve Jobs auch neue iPods im Mini-Formfaktor vor: Die digitalen Musikgeräte verfügen über eine Harddisk von 4 Gigabyte in einem neuen, kleineren Gehäuse in den Farben Silber, Gold, Pink, Blau und Grün. Zudem präsentierte Jobs die neue Version von Apples Programme-Suite für den digitalen Lebensstil iLife '04 mit dem neuen Hobby-Musikprogramm GarageBand sowie das Videoschnittsystem Final Cut Express 2.