Mark Zuckerberg wird politisch aktiv
Facebook hat ein eigenes politisches Aktionskomitee "PAC" in den USA gegründet, um Parteien oder Kandidaten in Washington zu unterstützen.
Mark Zuckerberg hat ein eigenes politisches Aktionskomitee "Political Action Committee" - kurz: "FB PAC" - für seine Angestellten eingerichtet. Am letzten Samstag habe er sich die beiden Domains fbpac.org und fbpac.us gesichert, wie der US-Blog Hillicon Valley berichtet.
Mit dem PAC möchte die Social-Media-Plattform die Spenden ihrer Mitarbeiter bestimmten Parteien oder Kandidaten zukommen lassen. Es sollen feste Regeln bestehen, wie beispielsweise, dass ein Komitee einen Kandidaten maximal mit 5000 Dollar pro Wahl unterstützen darf. Die Spenden seien von den Steuern befreit.
Das soziale Netzwerk hat in diesem Jahr bereits 550'000 Dollar in Lobbyarbeit investiert. Im gesamten Jahr 2010 waren es noch 350'000 Dollar und 2009 gar nur 200'000 Dollar.
Mit dem Aktionskomitee zieht Facebook mit Google gleich. Der Internetkonzern hatte bereits im letzten Wahlzyklus eine starke politische Einflussnahme. Bisher seien bei Google 570'000 Dollar für die Wahlen 2012 gesammelt worden, davon 56 Prozent für demokratische und 44 Prozent für republikanische Kandidaten. Dies gehe laut Tagesanzeiger.ch aus Angaben der Firmen hervor, die dem Senat regelmässig gemeldet werden müssen.
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