Merkwürdig: WLAN durchs Robidog-Säckli
In unserer Rubrik Merkwürdig verlinken wir Kurioses und Interessantes aus dem ICT-Universum.
[1] Kreative Idee eines mexikanischen Providers: Sammelautomate in zehn Parks von Mexiko-Stadt nehmen gut gefüllte Robidog-Säckli entgegen. Als Gegenleistung gibt’s für die nahe Umgebung gratis WLAN. 20 Freiminuten "kauft" man sich mit 70 Gramm Unrat seines liebsten Vierbeiners.
[2] Die Freiminuten WLAN verbraucht der Hündeler wohl eher nicht fürs Lesen von Datenschutzerklärungen. Kein Wunder: Eine amerikanische Studie besagt nämlich, dass ein durchschnittlicher Internetnutzer jährlich 250 Stunden aufwenden müsste, um alle Datenschutzerklärungen zu lesen, die er im Netz akzeptiert.
[3] John McAfee verstiess zwar nicht gegen den Datenschutz, aber besitzt nach Meinung der Belizer "Gang Suppression Unit" (GSU) illegale Waffen. Die umstrittene Einheit stürmte letzte Woche das Anwesen des Gründers des gleichnamigen Softwareherstellers. US-Amerikaner McAfee wurde nach 14 Stunden wieder freigelassen, will aber weiterhin im zentralamerikanischen Staat bleiben. Er vermutet, dass die Razzia auf Drängen eines Politikers erfolgte, dem er Spendengelder verwehrte.
[4] Nicht nur in Belize prallen Welten aufeinander. Auch unterschiedliche europäische und amerikanische Moralvorstellungen führen immer wieder zu Konflikten. Jüngster Fall? Das deutsche Nachrichtenmagazin "Focus" musste auf Betreiben des Internetkiosks Zinio das Titelbild der digitalen Ausgabe zensieren. Es zeigt eine halbnackte Frau. Zinio forderte die Zensur offenbar aus Furcht vor Sanktionen durch Apple.
[5] Ärger kommt auch auf Nokia zu. Ein Aktionär des finnischen Unternehmens hat vor einem amerikanischen Gericht eine Schadenersatzklage wegen "Erfolglosigkeit" eingereicht und sucht mit einer auf solche Fälle spezialisierten Kanzlei weitere Nokia-Aktionäre, die sich ebenso hintergangen fühlen.
[6] Facebook-Nutzer hätten sich vielleicht nicht so sehr über die missliche Geschäftsstrategie aufgeregt. Eine amerikanische Studie will herausgefunden haben, dass das Verfassen von Facebook-Einträgen ähnlich befriedigend sein soll wie Sex. Na dann – fröhliches Tippen.
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