Microsoft lanciert mit Bizspark eine Förderinitiative für Software-Startups

Uhr | Aktualisiert
von christian.walter@netzwoche.ch
Mit Bizspark lanciert Microsoft ein Programm zur Förderung von Startups. Ab sofort können Jungunternehmer gratis auf die aktuellste Microsoft Software zugreifen. Dies beinhaltet neben Windows und Office auch Entwicklungswerkzeuge sowie Plattformtechnologien und Produktionslizenzen für Serverprodukte. Ausserdem gewährt Microsoft gewisse Support-Dienstleistungen sowie globale Visibilität im Rahmen des Netzwerks, da Bizspark gleichzeitig in 25 Ländern lanciert wurde. Für die Umsetzung in der Schweiz arbeitet Microsoft mit dem Institut für Jungunternehmer (IfJ)zusammen. Interessierte Startups können sich direkt auf der Webpage IFJ bewerben; die Anmeldung ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Startups, die zum Zeitpunkt der Anmeldung die Entwicklung eines softwarebasierten Produkts oder Diensts als Kernstück der derzeitigen oder geplanten unternehmerischen Tätigkeit haben, sich ausserdem in Privatbesitz befinden und noch keine drei Jahre auf dem Markt agieren sowie einen Jahresumsatz von weniger als 1 Million Dollar verzeichnen. Wer die Bedingungen erfüllt, kann innerhalb weniger Tage in den Genuss der Software kommen. Microsoft sieht diese Strategie vor allem als Investition in ein gesundes Software-Ökosystem, von dem auch die Redmonder profitieren. Kritische Stimmen halten Bizspark allerdings eher für den Versuch, Startups davon abzuhalten, gleich von Anfang an auf freie Software zu setzen. In jedem Fall ist die Initiative bereits auf breiten Anklang gestossen. Noch vor dem offiziellen Startschuss haben sich in der Schweiz acht Unternehmen für die Teilnahme an Microsoft BizSpark registriert und auch für den Launch gestern in Wallisellen hatten sich etwa 300 interessierte Startups angemeldet.