Microsoft macht mehr Umsatz, verringert aber Gewinn
Einen Rekordumsatz von 10,15 Milliarden Dollar im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2004 meldet der amerikanische Software-Konzern Microsoft. Dies sind 19 Prozent mehr als im selben Quartal des Jahres 2003. Gestiegen, und zwar um über ein Drittel auf 8,678 Milliarden Dollar, sind jedoch auch die operativen Ausgaben. Unter dem Strich verbleibt Microsoft ein Nettogewinn von 1,549 Milliarden Dollar, was einem Rückgang um 17 Prozent gleich kommt. Viele Beobachter hatten mit weniger Umsatz und dafür mehr Profit gerechnet. Als zentrale Ursache des Umsatzwachstums gibt die Konzernleitung Einnahmen aus Lizenzen für das 2003 neu lancierte Office an. Der Gewinn sei hingegen vor allem durch ein Aktienprogramm für Mitarbeiter unter Druck geraten, für das Microsoft 2,21 Milliarden Dollar aufgewendet hatte.
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