Microsoft, Orange und Siemens wollen Schweizer ICT produktiver machen

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"Mit der Stiftung Produktive Schweiz starten Microsoft Schweiz, Orange Schweiz und Siemens Schweiz eine Initiative zur Steigerung der Arbeitsproduktivität durch den methodischeren Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT)", heisst es in einer Pressemitteilung der drei Unternehmen. Die Stiftung wurde gestern im Beisein von Bundesrat Joseph Deiss der Öffentlichkeit vorgestellt. In der Schweiz werde zwar weltweit am meisten Geld pro Kopf für ICT ausgegeben, das Wachstum der Arbeitsproduktivität sei jedoch im Vergleich zu anderen Ländern deutlich geringer, begründen die Initianten.
Die Stiftung soll zusammen mit Bildungs- und Forschungsinstitutionen konkrete Instrumente und Inhalte für den produktiveren Einsatz von ICT fördern. Für die universitäre Forschung ist Bernhard Katzy, Direktor des Center for Technology and Innovation Management (CeTIM) der Universität der deutschen Bundeswehr in München, zuständig. Für die Umsetzung der Initiative ist das Schweizerische Produktivitätsinstitut AG (ipch) zuständig. An diesem Institut ist einerseits die Stiftung zu 40 Prozent beteiligt und andererseits das Berner Berater- und Marktforschungsunternehmen ps/ (Dr. Pascal Sieber & Partners), ebenfalls zu 40 Prozent. Die Gründungspartner sind vertreten durch Alexander Stüger (General Manager Microsoft Schweiz GmbH), Andreas Wetter (CEO Orange Communications SA) und Carl Wich (Senior Executive Vice President Siemens Schweiz AG). Weitere Stiftungsräte sind Erich Scheidegger (seco), Bernhard Katzy (CeTIM), Didier Sangiorgio (Walder Wyss Partner, Rechtsanwalt), Ruedi Noser (Nationalrat), Kathy Riklin (Nationalrätin) und David Gaie (Unternehmer).
Getragen wird die Stiftung während der ersten drei Jahre von den drei Gründerfirmen mit je 340'000 Franken, was einem Total von 3,06 Millionen Franken entspricht.