Microsoft-Schreck Lindows will an die Börse
Der Linux-Software-Anbieter Lindows strebt ein Initial Public Offering an. Dazu hat das kalifornische Unternehmen ein Gesuch bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht. Angestrebt wird ein Kapital von 57,5 Millionen Dollar, gelistet werden will Lindows unter dem Symbol LINE. Einen Zeitpunkt für den Börsengang nennt das Unternehmen nicht. Lindows als Hersteller des Linux-basierten Betriebssystems LindowsOS wurde durch einen Sieg vor Gericht gegen Microsoft bekannt: Microsoft war wegen der Namensähnlichkeit zum eigenen Windows gerichtlich gegen Lindows vorgegangen, hatte damit aber in den USA Schiffbruch erlitten. In Europa ist Lindows in jüngster Zeit aber in Bedrängnis gekommen. Deshalb änderte das unternehmen jüngst den Namen seines Betriebssystems auf Linspire.
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