Microsoft, Sony und Nintendo künden neue Spielkonsolen an
Eine Woche nachdem Microsoft die kommende Xbox 360 angekündigt hat, kontert Sony mit der Ankündigung seiner PlayStation 3. Die Xbox 360 soll gegen Ende dieses Jahres auf den Markt kommen, Sonys PS3 im ersten Halbjahr 2006. Gleiches gilt für Nintendo. Der ehemalige Platzhirsch im Gamekonsolengeschäft, den Sony und später auch Microsoft von der Spitze vergrängt haben, will Details der angekündigten Konsole "Evolution" anlässlich der heute beginnenden Electronics Entertainment Expo (E3) in Los Angeles preisgeben. Nur soviel ist bereits bekannt: Der Prozessor wird von IBM und der Grafikchip von ATI stammen. Sony und Microsoft haben schon mehr verraten. Die Xbox 360 soll mit einem 64-Bit-3,2-GHz-PowerPC-Prozessor mit drei Kernen bestückt sein, die eine Rechenleistung von 45 Gigaflop/s erbringen können. Zum Vergleich: Ein 3,8-GHz-Pentium-4 kommt auf 15,2 GFlop/s. Die PS3 setzt ebenfalls auf einen IBM-Prozessor. Die CELL-CPU soll über acht parallele Recheneinheiten verfügen und würde nach Berechnung des Newsdienstes Heise bei einer Taktrate von 4 GHz theoretisch 256 GFlop/s erreichen. Unabhängig davon, welche Konsole sich am Markt durchsetzt, ein Sieger steht schon fest: IBM. Denn alle drei Anbieter setzen auf Chips von Big Blue.
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