Microsoft warnt vor den Folgen eines Word-Verkaufsverbots
Der Software-Konzern Microsoft sieht ein Chaos auf sich und seine Partner Best Buy Co., Dell und Hewlett-Packard zukommen, wenn das Verkaufsverbot für Microsoft Word am zehnten Oktober in den USA durchgesetzt würde. Das Verbot füge Microsoft einen irreparablen Schaden zu, da das Kernprodukt des Unternehmens möglicherweise für Monate nicht mehr angeboten werden dürfte, so die Anwälte des Unternehmens. Aus diesem Grund hat der Konzern Berufung gegen das Urteil eingelegt.
Vor zwei Wochen hatte ein texanisches Gericht ein Verkaufsverbot gegen Microsofts Textverarbeitungsprogramm Word veranlasst, da der Software-Multi gegen das XML-Patent des kanadischen Unternehmens i4i verstossen haben soll. Ausserdem muss Microsoft 290 Millionen Dollar an i4i zahlen. Betroffen von der Verfügung sind die Word-Versionen 2003 und 2007 sowie alle weiteren Versionen, die auf diesen beiden Programmen aufbauen.
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