Microsoft weiterhin mit Problemen im Online-Bereich und bei der Xbox
Die Quartalszahlen von Microsoft werden nach wie vor vom schlechten Abschneiden in der Online-Sparte und von Problemen bei der Xbox getrübt. Trotzdem konnte Microsoft im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres zulegen: Der Umsatz von Microsoft stieg im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2007 von 11,8 auf 13,4 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn nahm von 2,83 auf 3,04 Milliarden Dollar zu. Der Nettogewinn pro Aktie lag damit bei 31 Cent. Ohne die kürzlich angekündigte Rückstellung von einer Milliarde US-Dollar für Hardware-Fehler bei der Xbox hätte der Nettogewinn bei 39 Cent pro Aktie gelegen.
Im gesamten Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete Microsoft einen Umsatz von 51,12 Milliarden Dollar, im Vorjahr waren es 44,28 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn für das Gesamtjahr stieg von 12,6 auf 14,07 Milliarden Dollar. Microsoft-COO Kevin Turner begründet den Umsatzwachstum im vierten Quartal mit der guten Akzeptanz von Vista und Office 2007. Nicht in allen Sparten läuft es allerdings so rund. Sorgen dürften Microsoft vor allem die Sparten Online Service Business sowie Entertainment and Device Division bereiten. Im Online-Geschäft, das mit der Live-Strategie direkt Google konkurriert, stieg der Umsatz zwar von 580 auf 688 Millionen Dollar, allerdings stieg auch der operative Verlust von 187 auf 239 Millionen US-Dollar. Den Verlust begründet Microsoft mit den Investments in diesem Bereich. In der Spiele- und Device-Sparte ging der Umsatz von 1,28 auf 1,16 Milliarden US-Dollar zurück und der operative Verlust stieg von 423 Millionen auf 1,2 Milliarden massiv an.
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