Mobilfunkrisiken: Bundesrat will sensibilisieren, nicht reglementieren
Der Bundesrat sieht zum heutigen Zeitpunkt trotz steigender Anzahl Hotspots keinen Regelungsbedarf hinsichtlich Gesundheitsrisiken und Datensicherheit bei drahtlosen Netzwerken wie Bluetooth, Wlan oder Wimax. Die Strahlung der existierenden drahtlosen Netzwerke sei relativ schwach, so dass die Gesundheitsrisiken auch für Kinder als klein eingestuft werden können, schreibt der Bundesrat, der sich bei seiner Stellungnahme auf einen aktuellen Bericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG) bezieht.
Grössere Vorsicht sei aber in der Nähe medizinischer Geräte geboten, die durch die Funksignale drahtloser Netzwerke gestört werden könnten.
Bei der Daten- und Informationssicherheit bestehe zudem ein Sensibilisierungs- und Informationsbedarf, da es für Laien schwierig sei, die grundlegenden Sicherheitsmassnahmen anzuwenden. Im Bericht werden deshalb Empfehlungen zum vorsorglichen Umgang mit den neuen Technologien gegeben, aber auch Empfehlungen, wie die Strahlenbelastung in Haushalten vorsorglich minimiert werden kann.
Der Bundesrat respektive das BAG will dennoch die Entwicklung und Verbreitung der drahtlosen Technologien weiter verfolgen. Der Bericht, die Empfehlungen und darauf basierende Faktenblätter werden auf der Website des BAG publiziert.
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