Morgen beginnt Weltgipfel über die Informationsgesellschaft

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Morgen Mittwoch, den 10. Dezember, beginnt in Genf der UNO-Weltgipfel über die Informationsgesellschaft (WSIS). "Zweck dieses Gipfels ist es, zu einer gemeinsamen Vision und einem gemeinsamen Verständnis bezüglich der Informationsgesellschaft zu gelangen, schreibt dazu das an der Organisation des Events mitbeteiligte Bakom. "Auf Grund der Liberalisierung der Telekommunikation, der rasanten Entwicklung des Internets und der Fortschritte im Bereich der elektronischen Medien stehen Informationen heute in einer nie zuvor da gewesenen Menge zur Verfügung. Eine grosse Mehrheit der Menschheit ist jedoch von der "digitalen Revolution" unberührt geblieben." Der Gipfel soll sich mit den wichtigsten sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der digital-medialen Revolution auseinandersetzen und mithelfen, Wege zu finden, den digitalen Graben zu überwinden. Der Event ist als Plattform für die Begegnung der internationalen Gemeinschaft konzipiert, vertreten durch Staats- und Regierungschefs, UNO-Funktionäre, nationale Delegierte und Vertreter der nichtstaatlichen Organisationen (NGOs), Vertreter der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und der Medien. Als Präsident des Gastgeberlandes Schweiz wird Bundespräsident Pascal Couchepin den Weltgipfel eröffnen. Bundesrat Moritz Leuenberger ist Leiter der Schweizer Delegation, zu der auch Aussenministerin Micheline Calmy-Rey und Alt-Bundesrat Adolf Ogi gehören. Ob der Gipfel, der bis zum 12. Dezember dauert, ein Erfolg wird, muss sich noch zeigen. Bis kurz vor Beginn des Gipfels war zu diversen zentralen Punkten, die in vorbereitenden Konferenzen hätten geregelt werden sollen, noch kein Konsens absehbar. Dazu gehören namentlich die Finanzierung der Programme und das Thema freie Meinungsäusserung im Internet.