Musikdateien werden rege genutzt, für Downloads bezahlen jedoch die wenigsten

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Jeder fünfte deutschsprachige Internetnutzer hört häufig Musikdateien und 45 Prozent der Internetanwender nutzen nach eigenen Angaben zumindest gelegentlich digitale Musikstücke. Dies das Ergebnis der aktuellen W3B-Studie "Musik & Internet". Digitale Musik scheint aber nach wie vor ein Phänomen der jüngeren Generation zu sein: User bis 30 gehören zu den aktivsten User digitaler Musikdateien. Was die Beschaffung der Musikdateien betrifft, gaben rund 80 Prozent der Befragten an, die Dateien anhand eigener CDs (80 Prozent) oder CDs von Freunden (45 Prozent) zu generieren. Gut ein Drittel der Fans digitalisierter Musikstücke gab zu, auch über kostenfreies, zumeist illegales Herunterladen aus dem Internet an die Musikdateien zu gelangen. Nur ein Fünftel der Downloader hingegen bezahlt für im Internet heruntergeladene Musikstücke, wobei eine ansteigenden Tendenz die Download-Anbieter etwas aufatmen lässt: Nicht nur der Anteil der deutschsprachigen Internetnutzer, die sich für den Musikkauf via Internet interessieren, ist innerhalb der letzten zwei Jahre von 19 auf 27 Prozent gestiegen, sondern auch die Anzahl der tatsächlich bezahlten Downloads (2003: 3,5 Prozent, 2004: 7,7 Prozent). Was die zum abhören der Musikdateien genutzten Programme betrifft, hat der Windows Media Player die Nase vorn: 58 Prozent der Musikdatei-Nutzer verwenden diese Software. Es folgen Winamp (42 Prozent) und der Realplayer (35 Prozent). Für die 19. W3B-Studie befragte das Hamburger Martktforschungsunternehmen Fittkau & Maass 110'000 deutschsprachige Internetnutzer.