MyDoom.F hat RIAA und Festplatten im Visier
Nach MyDoom.A und MyDoom.B treibt seit vergangenem Freitag MyDoom.F sein Unwesen. Der Wurm verbreitet sich mit mässiger Geschwindigkeit und wird von den Anbietern von Antiviren-Software als mittelgefährlich bis gefährlich eingestuft. MyDoom.F scheint auf dem gleichen Quellcode wie die Vorgänger zu basieren, wurde aber gemäss Berichten in US-Medien wahrscheinlich nicht von demselben Autor geschrieben. Der Quellcode von MyDoom dürfte inzwischen weit verbreitet sein, da sich der Wurm Doomjuice noch immer eifrig mit dessen Verbreitung beschäftigt. MyDoom.F ähnelt auch in der Funktionsweise seinen Vorgängern: Anstatt jedoch www.microsoft.com oder www.sco.com anzugreifen, hat er es auf die Site der Recording Industry Association of America (RIAA), www.riaa.com, abgesehen. Ausserdem unterscheidet er sich durch eine direkte Schadensroutine: MyDoom.F löscht alle Dateien vom Typ .JPEG, .DOC, .XLS und .AVI auf den infizierten Rechnern.
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