Nach Katrina wird das Internet wichtigstes Informationsmedium für die Betroffenen

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Nach dem 11. September suchten Angehörige und Bekannte Vermisste mit Hilfe von Zetteln, die sie an den Wänden New Yorks aufhängten. Der Hurrikan Katrina hat allerdings die meisten Wände zerstört. Nach dieser Katastrophe ist das Internet das Medium geworden, durch das Vermisste gesucht werden. Oft genutzt wird etwa die Online-Rubrikenplattform craigslist.org. Hier und auf anderen ähnlichen Portalen wird nach Nachbarn gesucht, nach Verwandten und teilweise auch nach Haustieren.
Wie die New York Times berichtet, würden zudem viele der Geflüchteten versuchen, über Google Earth den Schaden an ihren Häusern zu sehen. Seit Samstag haben Google, NASA and Carnegie Mellon University bereits rund 4'000 Fotos in Googles Datenbank gespeist, welche die Landstriche nach dem Durchgehen des Hurrikans zeigen. Die meisten von ihnen sind keine Satellitenaufnahmen, sondern Fotos, die von Flugzeugen aus gemacht wurden.