Netzneutralität gerät ins Wanken: Google will Überholspur für eigenen Content
Gemäss Dokumenten, welche dem Wall Street Journal vorliegen, soll Google diverse Netzbetreiber in den USA den Vorschlag unterbreitet haben, eine Überholspur auf den Datenleitungen für den eigenen Content einzurichten. Das Ansinnen von Google widerspricht dem bis anhin geltenden Prinzip der Netzneutralität, wonach sämtliche Datenpakete im Internet gleich zu behandeln sind. Bis vor kurzem galt Google selbst noch als vehementer Verfechter der Netzneutralität. Netzbetreiber haben immer wieder moniert, dass Contentanbieter, deren User den Hauptharst des Traffics verursachen, die Kosten hierfür mittragen sollten. Offensichtlich scheint Google diese Idee nun aufgenommen zu haben - wohl auch zum eigenen Vorteil. Allerdings lässt die Angst vor Sanktionen des Federal Communications Commission die Netzbetreiber noch vor einem Deal mit Google zurückschrecken. Neben Google sind gemäss Wall Street Journal auch Microsoft und Yahoo jüngst aus einer Koalition ausgetreten, welche die Verfechtung der Netzneutralität zum Ziel hatte.
Douglas Chechele
Proofpoint ernennt neuen Regionalleiter für die Schweiz und Österreich
Uhr
Cybersecurity-Prognose von ISC2
2026 nehmen Unternehmen ihre digitalen Lieferketten genauer unter die Lupe
Uhr
Erhöhtes Cyberrisiko
BACS rät zu Schutzmassnahmen bei Grossveranstaltungen
Uhr
Andreas Bossecker
NZZ-CTIO wird COO von Livingdocs
Uhr
Strategische Neuausrichtung
Convotis verkauft SAP-Sparte, um sich auf KI und Security zu konzentrieren
Uhr
Darunter auch Führungspositionen
Sunrise plant Abbau von 190 Stellen
Uhr
Ispin und Koch IT
Adnovum stärkt Security-Angebot mit zwei Übernahmen
Uhr
"Fun, friendship and maybe more"
Die unmögliche Herausforderung, als Erwachsener neue Freunde zu finden
Uhr
EY Bankenbarometer 2026
4 von 5 Schweizer Banken führen schon KI ein
Uhr
Governance und Steuerung unzureichend
EFK bemängelt digitale Transformation der 1. Säule
Uhr