Neue Details zu Windows XP
Gestern hat Microsoft-Chairman Bill Gates weitere Details zu Windows XP vorgestellt. Das neue Betriebssystem, dessen Entwicklung rund 1 Milliarde Dollar gekostet hat, soll der Nachfolger von Windows 98 und 2000 sein. Mit dieser Windows-Version nimmt Microsoft endgültig Abschied von dem 1981 eingeführten Betriebssystem DOS, dessen Programmcode auch den aktuellen Windows-Varianten für Privatanwender zugrunde liegt. Die Benutzer von Windows XP werden sich zunächst einmal an die neu gestaltete Benutzeroberfläche gewöhnen müssen. Es wird alles viel bunter, was nicht zuletzt auch der Erhöhung der Farbtiefe von 256 Farben auf 32-Bit zu verdanken ist. Mit der neuen Benutzeroberfläche soll auch die Bedienung des Betriebssystems vereinfacht werden. Anstatt dem Benutzer bloss eine Fülle von Funktionen anzubieten, die er eigenständig in der richtigen Reihenfolge ausführen muss, soll ihm Windows XP nun konkrete Hilfe bei der Bewältigung von einzelnen Aufgaben anbieten. Ansonsten soll Windows XP mit all den Ergänzungen ausgestattet sein, die bereits in Windows ME zu finden sind, wie der Systemwiederherstellung zum Sichern und Wiederherstellen einzelner Systemzustände, dem Movie-Maker zum Bearbeiten von Videos sowie einem überarbeiteten Windows Media Player (Version 8) und einem neuen Internet Explorer (Version 6).
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