Neuer Unaxis-Grossaktionär will in China produzieren

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Laut SDA-Meldung haben sich am Freitag die Besitzer der österreichischen Victory Industriebeteiligung AG als neue Grossaktionäre der Unaxis vorgestellt und erklärt, 12 Prozent der Aktien gekauft zu haben. Allerdings stellt die Zürcher Kantonalbank, die für Victory das Paket geschnürt hat, ein Fragezeichen hinter diese Aussage. Das Paket diene "ausschliesslich eigener Handelstätigkeit, um kurzfristige Kursschwankungen auszunutzen", erklärte ZKB-Sprecher Urs Ackermann gegenüber der "SonntagsZeitung". Sollte sich die Victory-Beteiligung aber bestätigen, will der österreichische Industrielle Mirko Kovats als neuer Grossaktionär die Restrukturierung der Unaxis zügig vorantreiben, wie er in einem Interview mit "Finanz und Wirtschaft" erklärt. Unaxis habe ein grosses Potenzial, allerdings nur, wenn die Produktion nach China ausgelagert werde. Wie er seine Vorstellungen beim bislang einzigen Unaxis-Grossaktionär, der Ihag Holding, durchsetzen will, sagte er im Interview allerdings nicht. Die Ihag Holding verwaltet die 22 Prozent Aktien der Gründerfamilie Bührle und von Hortense Anda-Bührle.