Nokia und Sony Ericsson treiben MMS voran
Die beiden Handyhersteller Nokia und Sony Ericsson haben der schwedischen Firma AU-System den Auftrag gegeben, Testwerkzeuge zu entwickeln, mit denen die Interoperabilität von MMS-Funktionen und -Anwendungen getestet werden kann. MMS ist eine Weiterentwicklung von SMS, dem Short Message Service. Zusätzlich zu Texten kann MMS Grafiken, Fotos, Ton- und selbst Video-Clips zwischen mobilen Geräten übertragen. Dabei werden das Wireless Application Protocol (WAP) als Träger und die schnellen Übertragungstechnologien GPRS und UMTS eingesetzt. Diese Tools von AU-System orientieren sich an dem von Nokia und Sony Ericsson erstellten MMS-Konformitätsdokument, das im Zuge der Aktivitäten der beiden Unternehmen im 3GPP-Konsortium und WAP-Forum entstand.
Der Beginn der MMS-Interoperabilitätstests ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Hauptziel der Tests ist, den verschiedenen Herstellern der Branche dabei zu helfen, ihre MMS-Features und -Anwendungen kompatibel zu gestalten. In weiterer Folge soll dadurch die rasche Markteinführung der MMS-Technologie gewährleistet werden.
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