Nokia verkauft Nextrom an österreichische Knill Gruppe

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Nokia verkauft die Waadtländer Glasfasertechnikfirma Nextrom an die österreichische Knill Gruppe. Knill bezahlt insgesamt 7,95 Millionen Franken für alle Namen- und Inhaberaktien, die im Besitz von Nokia waren, und für ein verbleibendes Darlehen. Der Besitzanteil von Knill beträgt damit rund 80 Prozent.
Nextrom bleibt auch nach dem Verkauf eine Publikumsgesellschaft und wird weiterhin an der Schweizer Börse gehandelt. Über unternehmerische Veränderungen und Restrukturierungspläne wird nach Abschluss der Transaktion informiert, heisst es in der Pressemeldung. Die Transaktion soll innerhalb des ersten Quartals 2005 abgeschlossen werden. Im ersten Halbjahr 2004 hatte Nextrom einen Verlust von 11,5 Millionen Franken eingefahren, nach 12 Millionen Verlust in der Vorjahresperiode. Der Umsatz stieg jedoch im dritten Quartal 2004 von 4,2 Millionen auf 9,9 Millionen Franken. So befinde sich der Markt für Glasfaserfertigungsmaschinen seit einigen Monaten in einem Aufwärtstrend, wie Nextrom schreibt. Die Knill Gruppe ist eine privat geführte Unternehmensgruppe und in den Geschäftsfeldern Elektrotechnik, Bäckereitechnik und Kabel- und Drahtsysteme tätig. Der Umsatz der Gruppe betrug im letzten Jahr 155 Millionen Franken.