Open Cloud Manifesto: Wird die Wolke offen - auch ohne MS, Google, Amazon und Salesforce?

Uhr | Aktualisiert
von christian.walter@netzwoche.ch
Cloud Computing entzieht sich zwar immer noch einer genauen Definition, dennoch sind viele Unternehmen der Meinung, es sollte von offenen Standards geprägt sein. Dies fordert jetzt neu das sogenannte „Open Cloud Manifesto“. Zu den Unterzeichnern gehören so klingende Namen wie Akamai, AMD, Cisco, IBM, Novell, Red Hat, SAP, Sun und VMware. Dies auch interessant vor dem Hintergrund, dass besagte offene Standards es dem Kunden ermöglichen sollen, ihre Anwendungen von einer Cloud-Plattform zur nächsten zu portieren. Initiator des Manifests ist Reuven Cohen, Chef der kanadischen Softwarefirma Enomaly, die eine Plattform für Elastic Clouds entwickelt hat. Dennoch fehlen auch einige prominente Namen auf der Liste der Unterzeichner, allen voran Google, Salesforce, Microsoft und Amazon – immerhin vier der grössten Unternehmen in diesem Bereich. Gemäss Aussagen von Unternehmenssprechern hält Salesforce zwar viel von dem Konzept, will aber vor allem aufgrund seiner Taten beurteilt werden. Auch Amazon, mit seiner Elastic Compute Cloud (EC2) wohl derzeit der größte Anbieter am Markt, und auch Google äusserten sich ähnlich, während Microsoft das Konzept zwar interessant findet, aber die mangelnde Offenheit bei der Ausarbeitung des Manifests bemängelt.

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