Oracle erhält grünes Licht für Übernahme, PeopleSofts Widerstand bleibt
Ein US-Bundesgericht hat Oracle vergangenen Donnerstag grünes Licht für die Übernahme des Konkurrenten PeopleSoft gegeben. Das Gericht hat entschieden, es sei unbewiesen, dass der Zusammenschluss der beiden Business-Softwareanbieter den Wettbewerb behindern würde, wie es von der Kartellbehörde angeführt worden war. PeopleSoft-Chef Craig Conway teilte in einem Schreiben an die Belegschaft vom vergangenen Freitag mit, das Urteil sei "nur ein weiteres Kapitel in einer laufenden Saga" und bedeute nicht, dass Oracle Peoplesoft kaufen werde. Etwas vorsichtiger formuliert es der unter wachsendem Druck der institutionellen Anleger stehende Verwaltungsrat: Die Implikationen des Urteils vom Donnerstag würden geprüft, teilte das Board mit.
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