Oracle kriegt Bea doch
Der US-Software-Anbieter Oracle übernimmt den US-amerikanische Softwareentwickler Bea für 8,5 Milliarden US-Dollar. Die Barreserven von Bea herausgerechnet, liegt der Kaufpreis damit bei 7,2 Milliarden US-Dollar.
Oracle buhlt bereits seit Oktober um Bea. In einer vielbeachteten Übernahmeschlacht hatte Oracle Bea ein Angebot von 17 US-Dollar pro Aktie unterbereitet. Der Bea-Verwaltungsrat wies das Angebot zurück und forderte 21 US-Dollar je Aktie. Oracle blieb bei seinem Erstangebot und zog dieses nach dem Verstreichen eines gesetzten Ultimatums zurück. Nun zahlt Oracle 19,375 US-Dollar je Aktie
Warum Bea nun doch bereit ist, ein Angebot unter den geforderten 21 US-Dollar die Aktie zu akzeptieren, ist unklar. Möglich, dass sich andere mögliche Käufer wie Hewlett-Packard oder IBM doch nicht so interessiert zeigten.
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