Orange steckt weitere Milliarden in UMTS
Von den zwölf Milliarden Euro, die der britische Mobilfunkbetreiber Orange in den nächsten drei Jahren investieren will, fliessen acht in das UMTS-Geschäft. Dies teilte Jean-Louis Vinciguerra, Finanzvorstand der France Telecom, am Montag in Paris mit. France Telecom hatte gemeinsam mit MobilCom eine deutsche UMTS-Lizenz für 16,4 Milliarden Euro ersteigert und damit die Schuldenlast auf 60 Milliarden vergrössert. Bis 2002 sollen die Schulden um die Hälfte reduziert werden. Dazu sollen ein Teil des Grundstückvermögens, Anteile an der US-Telefongesellschaft Sprint und dem Chiphersteller STMicroelectronics verkauft werden. Gute Chancen rechnet sich France Telecom bei der Vergabe der französischen UMTS-Lizenzen aus, nachdem sich zwei Interessenten aus dem Rennen zurückgezogen haben. Mitte Februar will France Telecom ausserdem 15 Prozent von Orange an die Börse bringen. Die Aktie soll 11.5 bis 13.5 Euro kosten und zuerst in Paris und später in auch London notieren.
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