PeopleSoft-Übernahme: EU setzt Prüfung aus
Die EU-Kommission hat die Prüfung der geplanten Übernahme des US-Softwareunternehmens Peoplesoft durch den Konkurrenten Oracle ausgesetzt. Gemäss einer kurzen Mitteilung auf der Website der EU-Wettbewerbshüter wird der Entscheid aufgeschoben, bis weitere Informationen zu dem Fall gesammelt sind. Eine neue Deadline wurde nicht festgesetzt, ursprünglich sollte die Untersuchung am 30. März abgeschlossen sein. Peoplesoft selbst legte der feindlichen Übernahme weitere Steine in den Weg und teilte gestern Montag mit, eigene Aktien im Wert von bis zu 200 Millionen US-Dollar zurückkaufen zu wollen. Beim aktuellen Aktienkurs von 22,68 US-Dollar entspricht dies einer Menge von rund 8,8 Millionen Aktien.
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