Phishing-Mails: von 279 auf 2 Millionen, Spam: von 40 auf 73 Prozent
Die Zahl der Phishing-Mails hat in diesem Jahr rasant zugenommen. Hatte der E-Mail-Security-Anbieter MessageLabs im September 2003 noch 279 Phishing-Mails abgefangen, waren es im September dieses Jahres mehr als zwei Millionen. Im Lauf des gesamten Jahres 2004 sind MessageLabs 18 Millionen solcher Betrug-Mails untergekommen. Zudem schreibt MessageLabs in seinem Jahresreport, dass die Versender neue Tricks entwickelt hätten. So sind erst kürzlich Mails aufgetaucht, die automatisch für bestimmte Banken eigene IP-Adressen in die Host-Datei eintragen, die zu präparierten Servern führen, wenn der Empfänger das Mail öffnet. Auch die Spam- und Virenrate ist 2004 weiter gestiegen. Eine von 16 verschickten E-Mails war laut Messagelabs mit einem Virus infiziert (2003 war es eine von 33), und durchschnittlich 73 Prozent aller verschickten Mails wurden als Spam identifiziert (2003: 40 Prozent).
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