Phishing via Online-Glückwunschkarte

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Laut MessageLabs-Analyst Alex Ship werden die Datenfischer immer Dreister: Neu sollen sie sich in Südamerika virtueller Glückwunschkarten bedienen, um an die sensiblen Daten der User heranzukommen. Die Opfer werden ausgetrickst, indem sie statt einer elektronischen Postkarte einen Trojaner downloaden. Dieser protokolliert anschliessend die Internetaktivitäten des Nutzers und sammelt Passwörter und Zugangsdaten. So haben die Experten von MessageLabs in letzter Zeit täglich 10 bis 20 neue südamerikanische Webseiten entdeckt, die nur vorgeben, den Versand von elektronischen Gratis-Postkarten zu ermöglichen.
Analysen von MessageLabs zufolge sind südamerikanische Banken eines der Hauptangriffsziele von Online-Attacken. Der Anbieter von Managed-E-Mail- und Web-Security-Diensten entdeckt laut eigenen Angaben täglich ungefähr 20 neue Malware-Webseiten, die mit dem Ziel konzipiert sind, hauptsächlich Banken in Südamerika zu kompromittieren.