Piratenpartei ruft zur Demonstration gegen ACTA auf
Wer gegen ACTA demonstrieren will, kann dies am kommenden Samstag in Zürich tun. Die Piratenpartei ruft zur Kundgebung auf dem Helvetiaplatz auf.
Die Piratenpartei wird am kommenden Samstag gegen das umstrittene Anti-Internetpiraterie-Abkommen ACTA demonstrieren. Die Kundgebung soll zwischen 13h und 15h auf dem Helvetiaplatz in Zürich stattfinden. Die Bewilligung dafür ist erteilt, wie Denis Simonet, Präsident der Piratenpartei Schweiz gegenüber der Netzwoche bestätigte.
Ziel der Kundgebung sei die Information der Bevölkerung, zudem werde mit dem grünen Nationalrat Balthasar Glättli ein prominenter Gast vor Ort sein. "Vielleicht können wir noch andere Redner mobilisieren, wer weiss", so Simonet.
Auch im Rest von Europa nimmt der Widerstand um ACTA zu. So hat Lettland als weiteres EU-Mitglied nach Polen und Tschechien den Ratifizierungsprozess zu ACTA gestoppt. Grund seien Bedenken mehrerer Experten sowie negative Reaktionen aus "bestimmten Teilen der Gesellschaft" wie futurezone.at Wirtschaftsminister Daniel Pavlut zitiert.
Mit den bestimmtern Teilen der Gesellschaft spielt Pavlut vermutlich auf Hacker an, die aus Protest zu ACTA immer wieder Websites von Regierungen angreifen. So hätten Hacker beispielsweise in Polen erneut die Seite des Kulturministeriums ausser Gefecht gesetzt, wie futurezone.at weiter schreibt. Der polnische Kulturminister Bogdan Zdrojewski gilt als entscheidender Verfechter des ACTA-Abkommens und hat sich damit in den letzten Wochen in der Internetgemeinde reichlich unbeliebt gemacht.
Meta lanciert neue Modellgeneration für KI-Agenten
Update: Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen nach Angriff auf Pensionskassen
Update: China könnte hinter dem Cyberangriff auf Beyond Gravity stehen
Cyon lässt KI-Agenten Websites direkt veröffentlichen
Livesystems besetzt CTO-Position neu
Zeix macht KI alltagstauglich
Von der schönen Nachbarschaft zum KI-Rechenzentrum - so schnell kann's gehen
Adesso Schweiz richtet SAP-Geschäft unter neuer Leitung neu aus
Update: Bundesrat will mehr Jugendschutz in geplanter Plattformregulierung