Professor in Spanien entlassen, weil er P2P-Netzwerke fördern wollte

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Ein spanischer Professor verlor seine Stelle, weil er an einer Konferenz über die Legalität von P2P-Netzwerken referieren wollte. Wie Jorge Cortell in einem Blog berichtet, wollte er an der Universität Valencia demonstrieren, dass P2P-Netzwerke in Spanien rechtlich legal sind, obwohl stets das Gegenteil behauptet wird. Auf Druck offenbar des spanischen Urheberrechtsverwerter Promusicae und sogar der Motion Picture Association of America wurde der Anlass mehrmals verschoben und Cortell schliesslich von der Universität sogar zum Rücktritt aufgefordert. Wie Cortell schreibt, sei die Universität damit erpresst worden, dass man die gesamte Software der Universität untersuchen werde.
In seinem Blog ruft Cortell dazu auf, sich öffentlich gegen diese Form von Zensur zu wehren. "Wir können nicht zulassen, dass sie ihr gescheitertes, veraltetes und ineffizientes Geschäftsmodell mittels Drohungen und Druck durchsetzen. Ich bin bereit zu reisen, um meine Geschichte zu erzählen, und sie werden mich nicht zum Schweigen bringen. Die Wahrheit muss erzählt werden", schreibt Cortell in seinem Blog.