Randregionen: Kleine Unternehmen nutzen Breitband kaum

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Kleine Unternehmen in Randregionen bekunden Mühe damit, die neuen Technologien auf innovative Art und Weise einzusetzen. Oft fehlen ihnen die Kenntnisse und das technische Know-how. Dies sind die Schlussfolgerungen einer Studie, die vom Forschungs- und Beratungsunternehmen INFRAS im Auftrag des BAKOM durchgeführt wurde. Die befragten Unternehmen, die mit einem Breitbandanschluss ausgestattet sind, hatten keine grösseren Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme und Nutzung ihres Anschlusses und sind zufrieden mit Angebot, Preis und Service. Erfreulicherweise sei die Internetnutzung (E-Mail und Informationssuche) in kleinen Unternehmen in Randregionen schon stark verbreitet, schreibt das BAKOM. Dagegen haben nur sehr wenige Unternehmen anspruchsvollere Anwendungen wie ein Intranet oder E-Commerce aufgebaut. Dafür werden zwei Hauptgründe genannt: Unkenntnis der Möglichkeiten und Vorteile der Breitbandtechnologien und der damit verknüpften Anwendungen sowie mangelnder Druck seitens der Konkurrenten, Lieferanten und Kunden. Da in den Randregionen die Versorgung mit Breitbanddiensten immer besser werde, kommt die Studie zum Schluss, dass nun das Schwergewicht auf die Nachfrage verlagert werden sollte. Nutzerinnen und Nutzer sollten auf die Anwendungsmöglichkeiten sensibilisiert werden.