RedIT will nach 9,5 Millionen Franken Verlust die Dekotierung
Das IT-Generalunternehmen RedIT AG muss für das Geschäftsjahr 2008 einen Rückgang des Bruttogewinns von 41,8 Millionen Franken im Vorjahr auf 39,3 Millionen Franken verbuchen. Wegen einmaliger Abschreibungen aus der früher angekündigten, nicht liquiditätswirksamen Wertkorrektur immaterieller Werte und Restrukturierungskosten von insgesamt 7,1 Millionen Franken ergab sich damit ein Reinverlust von 9,5 Millionen Franken. Der konsolidierte Umsatz 2008 liegt bei 82,2 Millionen Franken und damit 5 Prozent unter dem Rekordvolumen 2007 von 97,1 Millionen Franken.
Nachdem das Unternehmen im ersten Halbjahr 2008 einen Verlust von 2,5 Millionen Franken hinnehmen musste, leitete es verschiedene Umstrukturierungsmassnahmen ein. Ein Antrag des Verwaltungsrates sieht nun vor, die Namensaktien von der SIX Swiss Exchange dekotieren zu lassen. Eine Analyse habe ergeben, dass die Weiterführung der Kotierung am SIX-Hauptsegment immer aufwändiger werde und nicht mehr den Anlegerinteressen kleinerer Firmen diene, so das Unternehmen. Ende Dezember 2008 hatte der Verwaltungsrat bereits die Reduktion des Nennwerts der Namensaktie beantragt. Die Titel sollen künftig auf der Plattform der Berner Kantonalbank für nichtkotierte Nebenwerte ausserbörslich gehandelt werden. RedIT war 2004 durch ein Reverse Takeover der Zürcher Think Tools AG zur Börsenkotierung gekommen.
Das auf den Schweizer und Liechtensteiner Markt fokussierte IT-Generalunternehmen RedIT mit Hauptsitz in Zug beschäftigt rund 250 Mitarbeiter.
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