Rochade bei Wilmaa: Augenstein folgt auf Ruesch
Das browserbasierte WebTV Wilmaa hat einen neuen Geschäftsleiter. Bereits am 20. Juli trat Philipp Augenstein die Stelle bei der zu 50 Prozent der Goldbach und zu 50 Prozent Solutionpark gehörenden Medieninnovation an.
Die bisherige Leiterin Marie-Françoise Ruesch sah bei Wilmaa ihre Arbeit als beendet und verliess deshalb das Unternehmen aus freien Stücken, sagte sie auf Nachfrage der Netzwoche. Sie habe ihre Ziele erreicht und die Zukunft von Wilmaa sei gut aufgegleist. Das Unternehmen trete jetzt in eine neue Entwicklungsphase ein. Ruesch gewann mit Wilmaa zahlreiche Preise, darunter im Frühjahr an den Best of Swiss Web Awards den Master of Swiss Web 2010.
Jetzt ist Augenstein für die Geschicke von Wilmaa verantwortlich. Der Onlinespezialist hat in seiner letzten Tätigkeit bei MediaCom Zürich als Head of Interaction sehr eng mit Spezialisten aus anderen Mediengattungen gearbeitet. Auch für crossmediale Konzepte war er zuständig. Er betont gegenüber der Netzwoche die Wichtigkeit von Internet TV: „Bei der neuen Aufgabe geht es darum, die zwei Welten Online und TV zusammen zu führen und für unsere User und die Werbetreibenden gleichermassen das Beste herauszuholen.
Ein schönes Beispiel dafür war die Kooperation mit Adidas und Blick während der Weltmeisterschaft in Südafrika, die von unseren Nutzern hervorragend angenommen wurde." Weiterentwicklungen der Plattform sind laut Augenstein einige geplant, diese können aber erst zum Release kommuniziert werden. "Wir lassen lieber Taten sprechen, als grosse Ankündigungen zu machen" so Augenstein.
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