SAP steigert Umsätze, wagt aber keine Prognose mehr
SAP hat heute seine Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2008 vorgelegt. Der deutsche Businesssoftware-Hersteller konnte in den vergangenen drei Monaten den Gesamtumsatz um 14 Prozent auf 2,76 Milliarden Euro steigern. Der mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen erwirtschaftete Umsatz stieg um 15 Prozent auf 1,99 Milliarden Euro, jener aus Software alleine um 7 Prozent auf 763 Millionen Euro. Unter dem Strich verbleibt SAP ein Konzerngewinn von 388 Millionen Euro, was 5 Prozent weniger ist als im 3. Quartal 2007. Die Zahlen wurden negativ beeinflusst von Abschreibern im Zusammenhang mit der Übernahme des Business-Intelligence-Anbieters Business Objects.
Das 3. Quartal 2008 sei das 19. Quartal in Folge mit zweistelligen Wachstumsraten bei den Umsätzen aus Software und softwarebezogenen Services, frohlockt SAP-CEO Henning Kagermann. Am Ende des Quartals seien die Kaufentscheidungen der Kunden allerdings durch die weltweite Finanzkrise stark beeinflusst worden. Das wirtschaftliche Umfeld sei derzeit schwer einzuschätzen, so Kagermann weiter. Seine Prognose von Ende Juli über ein Wachstum der Software- und softwarebezogenen Serviceumsätze von zwischen 24 Prozent und 27 Prozent nimmt der Softwarehersteller deshalb zurück. Auf eine neue Umsatzprognose verzichtet SAP.
Der ERP-Spezialist hatte Anfang Oktober mit einer Umsatzwarnung schockiert. SAP erwarte einen klaren Abschwung seines Geschäfts als Folge der Finanzkrise, hiess es. Tatsächlich lieferte SAP nun ein etwas besseres Ergebnis als angekündigt.
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