Satyam: Chairman tritt nach Bilanzskandal zurück
Indiens viertgrösster Software-Hersteller, die Satyam Computer Services Ltd., gab am Mittwoch bekannt, dass ihr Chairman und Gründer Ramalinga Raju vor dem Hintergrund eines Bilanzskandals zurückgetreten ist.
Wie Raju erklärte, hat er die Bilanzen des Software-Konzerns in den letzten Jahren manipuliert, wobei die Gewinne des Kerngeschäfts zu hoch ausgewiesen wurden. Ausser dem Unternehmensgründer sei sich jedoch kein anderes Board-Mitglied der finanziellen Unregelmässigkeiten bewusst gewesen, hiess es. Raju gab in einem offenen Brief zu, dass von den in der Bilanz ausgewiesenen 53,61 Milliarden Rupien an Barmitteln und Liquiditätsreserven 50,4 Milliarden Rupien nicht existiert hätten. Die operative Marge habe im dritten Quartal nicht bei 24 Prozent – wie berichtet – sondern nur bei 3 Prozent des Umsatzes gelegen. Zugleich sei der Umsatz mit 21 Milliarden Rupien um 22 Prozent niedriger als ausgewiesen gewesen.
Satyam steckt schon länger in der Krise. Bereits im Dezember suchte das Unternehmen deshalb öffentlich nach einem geeigneten Fusionspartner. Dem vorangegangen war unter anderem ein achtjähriger Ausschluss Satyams von Aufträgen der Weltbank. Die Weltbank begründete dies mit angeblichen Beeinflussungsversuchen von Entscheidungsträgern.
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