SBB Cargo reduziert IT-Stellen
SBB Cargo will im Rahmen eines Sanierungsprogrammes 80 Millionen Franken sparen. Dazu gehört auch ein Stellenabbau im IT-Bereich.
Um ihre Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen, baut SBB Cargo in der Administration und Verwaltung in den kommenden Jahren rund 200 Stellen ab. Darunter fallen auch Stellen in der Informatik. Betroffen ist vor allem der Hauptsitz in Basel.
Wie bei den SBB üblich, werde es im GAV-Bereich keine Entlassungen geben, wie die SBB gestern in einer Mitteilung geschrieben hat. Der Stellenabbau solle so weit als möglich über die natürliche Fluktuation erfolgen. Mitarbeitende, welche dennoch ihre Stelle verlieren, werden bei der Stellensuche und der beruflichen Neuorientierung durch die SBB unterstützt.
Sanierungsprogramm angekündigt
Der Stellenabbau ist Teil des im Juli angekündigten Sanierungsprogramms mit einer Wirkung von 80 Millionen Franken, durch das die SBB Cargo ab 2013 ein ausgeglichenes Resultat erreichen will.
Obwohl SBB Cargo ihre Produktivität in den letzten Jahren bereits stark erhöht und Verbesserungsmassnahmen mit einer Wirkung von über 100 Millionen Franken umgesetzt habe, verursache der Wagenladungsverkehr weiterhin finanzielle Verluste. Zudem sei SBB Cargo mit der Höhe der eigenen Strukturkosten im Vergleich mit anderen Anbietern noch nicht genügend konkurrenzfähig. Die Strukturkosten von SBB Cargo, also alle Kosten, die unabhängig vom Transportvolumen anfallen, seien heute deutlich höher als in der Gütertransportbranche üblich.
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