Schlechte E-Umsätze wegen Namenspiraterie
Den E-Commerce-Einzelhändlern in Kontinentaleuropa und Grossbritannien dürften im diesjährigen Weihnachtsgeschäft Verluste bis zu 500 Millionen Pfund ins Haus stehen, weil Internet-Datenverkehr in grossem Stil von ihren E-Commerce-Websites umdirigiert wird. Das hat eine Studie ergeben, die heute vom E-Business-Informationsdienst Cyveillance International vorgestellt wurde. Diese erstaunliche Summe entspricht nicht weniger als 12 Prozent des Umsatzes von 4,3 Milliarden Pfund, die Forrester Research den europäischen Online-Einzelhändlern für das Weihnachtsgeschäft 2000 prognostiziert. Zu einer solchen Umleitung von Internet-Datenverkehr kommt es, wenn Websites die Namen und Markenbezeichnungen führender Unternehmen ausnutzen, um das Interesse von potenziellen E-Commerce-Kunden von attraktiven E-Commerce-Websites auf andere E-Commerce-Angebote zu lenken. Wenn ahnungslose Internet-Surfer zu einer Website gelotst werden, auf der dieselben, andere oder kostengünstigere Produkte angeboten werden, entgehen den Unternehmen Umsätze, erklärt Andrew Muir, Direktor von Cyveillance International.
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