Schweiz belegt weltweit 13. Platz beim ICT-Zugang
Die Schweiz liegt im weltweiten Vergleich beim Zugang zur ICT auf dem 13. Platz. Die Internationalen Telekommunikationsunion (ITU) untersuchte mit Blick auf den Weltinformationsgipfel, der vom 10. bis 12. Dezember in Genf stattfindet, den ICT-Zugang von 178 Ländern und stellte die Studie gestern Donnerstag in Genf vor. Für die Studie erstellte die ITU den ersten Digital Access Index (DAI). Dieser umfasst die fünf Kriterien Infrastruktur, Erschwinglichkeit des Zugangs, Bildung, Qualität der ICT-Dienstleistungen und Internet-Nutzung. Die Schweiz erhielt einen Indexwert von 0.76 Punkten. Auf Platz eins liegt Schweden mit 0.85 Punkten, gefolgt von Dänemark (0.83), Island (0.82) und Südkorea (0.82). Den niedrigsten Indexwert hat Niger mit 0.04, nach Burkina Faso (0.08), Mali (0.09).
Laut Pressemeldung der ITU zeigten die Resultate der Studie, dass das ICT-Potential neu definiert werden müsse. Bis jetzt sei eine begrenzte Infrastruktur oft als Haupthindernis für die Überwindung des digitalen Grabens betrachtet worden, die Untersuchung zeige aber, dass Wissen und Erschwinglichkeit ebenso wichtige Faktoren seien.
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