Schweizer E-Commerce auf Spitzenpositionen

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Trotz Konjunkturflaute will ein Grossteil der europäischen Unternehmen weiterhin in E-Commerce investieren, bis zu 15 Prozent mehr Ausgaben sollen in den nächsten zwölf Monaten aufgewendet werden. Zu diesem Ergebnis kommt nun auch die aktuelle Studie von Accenture Potenzial ohne Spektakel – die unentdeckte Seite des E-Commerce. Im europäischen Vergleich nimmt die Schweiz derzeit Spitzenpositionen ein: 70 Prozent der Schweizer Unternehmen (Europa: 63 Prozent) haben Internettechnologien in ihre Geschäftsprozesse integriert. Am stärksten verbreitet sind dieseTechnologien in den Bereichen Vertrieb und Marketing (Schweiz: 80 Prozent; Europa: 82 Prozent). 70 Prozent der Schweizer Unternehmen optimieren damit ihr Beschaffungswesen (Europa: 56 Prozent), ihre Logistik (Europa: 44 Prozent) und das Personalwesen (Europa: 46 Prozent). Die Einstellung gegenüber dem E-Commerce hat sich in den vergangenen zwölf Monaten drastisch verändert. Noch vor einiger Zeit ging es vor allem darum, der Konkurrenz eine Länge voraus zu sein. Heute setzen die meisten Unternehmen angesichts der abgekühlten Konjunktur darauf, ihre E-Commerce-Aktivitäten auf eine solide Basis zu stellen, erläutert Daniel Schlegel, Partner bei Accenture. Es sei immer wichtiger, bestehende Kundenbeziehungen aufrecht zu erhalten und die Backoffice-Funktionen zu optimieren. Hier spiele E-Commerce eine zentrale Rolle, sagte Schlegel weiter. Für die 4. jährliche E-Commerce-Studie von Accenture wurden im Juni und Juli dieses Jahres 840 Vorstandsmitglieder aus 21 europäischen Ländern, den USA, Indien, Japan und Südafrika gefragt, wie sich ihre Aktivitäten im E-Commerce entwickelt haben und werden.