Schweizer haben keine Angst vor Handy-Strahlen

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Für 76 Prozent der Schweizer überwiegt der Nutzen der mobilen Kommunikation gegenüber einem allfälligen Strahlenrisiko. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die vom Forum Mobil dem GfS Forschungsinstitut in Auftrag gegeben wurde. Für 81 Prozent der Bevölkerung steht die gesundheitliche Gefährdung durch die Mobiltechnologie im Vergleich zu anderen Gefahren wie Drogen, Alkohol, Luftverschmutzung oder Atomkraftwerke an zweitletzter Stelle, als weniger gefährdend wird einzig noch der Kaffeekonsum eingestuft. Allerdings deckte die Studie einige Missverständnisse auf. So verlangen die Schweizer zwar eine flächendeckende Versorgung mit Mobilfunkdienstleistungen, gleichzeitig sollen die Antennen zur Versorgung aber möglichst weit weg vom eigenen Umfeld stehen. Technisch sei dies aber nicht möglich, heisst es in der Pressemeldung. Die Antennen müssten dort stehen, wo telefoniert wird. Ausserdem bedintgen die tiefen Schweizer Grenzwerte ein engmaschigeres Antennennetz als in den europäischen Ländern. Auch eine weitere Forderung, nämlich die Zusammenlegung der Netze der drei Betreiber zur Reduktion der Antennenzahl, fusse auf falschen Informationen. Die Zahl der Antennen hänge nur bedingt von der Zahl der Betreiber ab, vielmehr von der Zahl der geführten Gespräche und übermittelten Daten. Das Forum Mobil wurde vor einem Jahr durch die Mobilfunkbetreiber gegründet und versteht sich als Fürsprecher des Mobilfunks. Heute sind Ericsson, Orange, Siemens Schweiz, TDC Switzerland und Swisscom Mobile tragende Mitglieder.