Schweizer IT-Sicherheitsanbieter sind reif für die Konsolidierung

Uhr | Aktualisiert
von fgr@netzwoche.ch
Der Boom der IT-Sicherheitsbranche klingt ab, Als Folge wird es zu einer Konsolidierung des Marktes kommen, darin sind sich Vertreter der Schweizer IT-Sicherheitsbranche einig. Uneinig ist man sich aber über die Folgen. Von verstärkten Kooperationen über eine geregelte Konsolidierung bis zu einer wilden Jagd auf Übernahmeobjekte scheint alles möglich. Beispielsweise geht Infoguard-Geschäftsführer Thomas Meier von einer Konsolidierung im Sinne einer Zusammenarbeit aus, aber weniger von Übernahmen. Christoph Baumgartner, CEO und Inhaber von Oneconsult, rechnet mit einer Konsolidierung, allerdings ist er der Ansicht, dass es kaum in dem Mass zu Übernahmen kommt, wie das beispielsweise bei den Systemintegratoren der Fall war. Konrad Broggi von Cetus hingegen stellt bereits heute ein Schwinden der kleinen Anbieter fest. Gleichzeitig versuchen einige Schweizer IT-Sicherheitsanbieter ihr Glück im Ausland. Denn viele Branchenvertreter sind sich einig, dass Schweizer Security-Lösungen ein Exportschlager werden könnten. "Die Schweiz steht für Vertrauen, Sicherheit, Neutralität und Qualität - somit dieselben Attribute, auf denen auch die Sicherheitsbranche aufbaut", erklärt beispielsweise Infoguard-Chef Meier der Netzwoche. Die detaillierten Ansichten der Vertreter der Schweizer IT-Sicherheitsbranche lesen Sie in der heute erschienenen Netzwoche 23.
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