Schweizer Softwarehersteller trotzen der Krise, orten jedoch Vermarktungsprobleme
Gemäss des gestern veröffentlichten Swiss Software Industry Index (SSII) stieg der Umsatz der Schweizer Hersteller von Individualsoftware im vergangenen Jahr um drei Prozent. Die Schweizer Anbieter von Individualsoftware legten gar um acht Prozent zu. Damit wuchsen die Schweizer Softwareschmieden deutlich über dem Markt, der nach Einschätzung von MSM Research im vergangenen Jahr in der Kategorie Software um 2,8 Prozent nachliess. Publiziert wird der Swiss Software Industry Index (SSII) von Sieber & Partner zusammen mit Inside-IT. Basis der Erhebung war eine freiwillige Webumfrage, an der zwischen November und Dezember 2009 77 Schweizer Softwareunternehmen teilgenommen haben.
Die grösste Herausforderung sehen die Softwarehersteller gemäss SSI in der Vermarktung ihrer Produkte. Dies bestätigt auch eine fast gleichzeitig durchgeführte Umfrage der Netzwoche in Kooperation mit der Brancheninitiative Swiss Made Software (SMS). Dabei zeigt sich vor allem die Schwierigkeit für Schweizer Softwarehersteller international Fuss zu fassen und Präsenz zu markieren. So ist erst jedes fünfte der über 50 SMS-Unternehmen, welche an der Umfrage teilgenommen haben, mit einer Niederlassung im Ausland präsent. Zufrieden zeigen sich die Schweizer Softwarehersteller mit dem ICT-Werkplatz Schweizer. Nur gerade sieben Prozent geben zu Protokoll, dieser habe sich in den vergangenen Jahren eher geschwächt, während knapp die Hälfte diesbezüglich eine Stärkung und 42 Prozent keine Veränderungen wahrgenommen haben.
Mehr zum Thema in der aktuellen Netzwoche, siehe Link unten.
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