Schweizer Unternehmen lesen Blogs, sind aber schreibfaul
Schweizer Unternehmen, NGOs und Verwaltungen lesen zwar Blogs, sind aber schreibfaul. Dies geht aus einer Studie von Bernet PR und der Schweizer Journalistenschule MAZ hervor. Es handelt sich nach eigenen Angaben um die erste repräsentative Studie zum Einsatz von neuen Online-Anwendungen wie Podcasts, Weblogs, Feedbacks, benutzergenerierten Inhalten, Online-Abos, Austauschplattformen, virtuellen Welten oder Wikis in Deutschschweizer Unternehmen und Organisationen.
Demnach hat sich das Lesen von Weblogs durchgesetzt: Zwei Drittel der Befragten tun dies im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit. Allerdings schreiben drei Viertel nie Kommentare. Etwas mehr als zehn Prozent der Unternehmen und Organisationen unterhalten selbst Wikis und Weblogs, vorerst aber vornehmlich für interne Zwecke. Im Vormarsch sind Kommentar- und Feedbackmöglichkeiten auf Websites. Kaum genutzt werden dagegen derzeit virtuelle Welten wie Second Life oder Austauschplattformen für Videos, Fotos und Lesezeichen. Ausgebaut wird gemäss der Studie das Monitoring von Online-Inhalten: Knapp die Hälfte der Unternehmen und Organisationen verfolgt Webinhalte gezielt.
Die Resultate basieren nach eigenen Angaben auf der Online-Befragung der grössten Schweizer Unternehmen, Verwaltungen und NGOs mit einer repräsentativen Stichprobe von 104 Antwortenden.
Lesen Sie mehr zur Studie in der aktuellen Ausgabe der Netzwoche 40 von heute Mittwoch.
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