Sechs von zehn Schweizer Firmen haben Erfahrungen mit Offshoring
Offshoring ist bei Schweizer Unternehmen viel verbreiteter als gemeinhin geglaubt wird. Dieses Fazit zieht der Open-Source-Spezialist Optaros aus den Ergebnissen einer im Herbst bei 170 Firmen durchgeführten Umfrage. Die Resultate hat Optaros jetzt im 15-seitigen Bericht "IT Development Offshoring in Switzerland: Myth Versus Reality" veröffentlicht. Demnach haben bereits sechs von zehn Schweizer Unternehmen Erfahrung mit dem Outsourcing von IT-Projekten ins Ausland gemacht. "Man spricht wenig darüber, aber man tut es", so der Kommentar der Berichtverfasser.
Als Gründe für Off- und Nearshoring werden meist Kostenvorteile, Zugang zu technischer Expertise und die Möglichkeit, lokal mit weniger Ressourcen planen zu können, aufgeführt. Die befragten Unternehmen zeigten sich durchaus bewusst, dass dabei jedoch oftmals Geschwindigkeit und Qualität leiden würden. 95 Prozent der Firmen gaben jedoch an, dass die Vorteile im Ganzen überwiegen. Ins Ausland ausgelagert werden heute vor allem Software-Erweiterungsprojekte, Endbenutzer-Unterstützung und Testarbeiten. Nur noch eine Minderheit der Umfrageteilnehmer wollen Design- und Entwicklungsarbeiten uneingeschränkt via Offshoring durchführen. Hoch im Kurs steht bei Schweizer Unternehmen das Nearshoring: Standorte in Osteuropa werden fast genau so oft beansprucht wie die traditionellen Offshoring-Zentren Asiens.
Der Bericht steht kostenlos im PDF-Format auf der Optaros-Website zur Verfügung.
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