Sicherheit: Gartner tadelt Microsoft

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Microsoft mangelt es gemäss dem Marktforscher Gartner noch immer an einem transparenten Sicherheitskonzept sowie an Visionen. Seit der Ankündigung der Trustworthy-Computing-Initiative vor etwa drei Jahren kaufte der Konzern zwar zwei Antiviren- und einen Anti-Spyware-Spezialisten, liess aber bisher keine stringente Konzernstrategie erkennen. Im übrigen sollte es das Ziel der Redmonder sein, den Bedarf an Antiviren- und Anti-Spyware-Tools zu verringern, anstatt den Nutzern Produkte zur Symptombekämpfung bereit zu stellen, fordert Gartner-Analyst Neil MacDonald. Der Analyst kritisiert auch Microsofts Pläne, den angekündigten Internet Explorer 7 nur für das Betriebssystem Windows XP zu entwickeln, um damit Windows-2000-Nutzer zum Umstieg zu zwingen. MacDonald rechnet damit, dass der Microsoft Mitte 2005 ein kombiniertes Sicherheitsprogramm auf den Markt bringen wird, was den Druck auf native Antivirenhersteller verstärken werde.