Spam kostet 50 Milliarden Dollar – Asien und Europa wollen gemeinsam vorgehen

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Auf der Asien-Europa-Konferenz (ASEM) in London der vergangenen Tage einigten sich die teilnehmenden Länder auf eine gemeinsame Bekämpfung von Spam. Die 25 europäischen und 13 asiatischen ASEM-Mitgliedsländer wollen Spam im eigenen Land bekämpfen und entsprechende Bemühungen in internationalen Organisationen und durch die Industrie unterstützen. Zu den Mitgliedern der ASEM gehören auch China und Südkorea, die häufig Herkunftsländer von Spam sind.
Laut einer Untersuchung des US-Marktforschers Ferris Research kostet Spam die Weltwirtschaft jährlich etwa 50 Milliarden Dollar. Der USA entsteht laut Studie ein jährlicher Schaden von 17 Milliarden Dollar. Pro Kopf werden schätzungsweise rund 59 Dollar für die Spam-Bekämpfung ausgegeben. In Deutschland sollen es 55 Dollar sein, in Kanada 51 Dollar pro Kopf. Der wirtschaftliche Schaden entsteht vor allem dadurch, dass die Mitarbeiter Arbeitszeit für die Beseitigung der Spam-Mails brauchen. Darum ist der Schaden in den Industrieländern mit höheren Löhnen auch grösser.