Sunrise mit 450 Millionen Franken Verlust

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Sunrise hat im letzten Jahr einen Verlust zwischen 400 und 450 Millionen Franken eingefahren. Im laufenden Jahr soll der Fehlbetrag deutlich reduziert werden und Sunrise rechnet mit einem Umsatz von 1,8 Milliarden Franken. Ab 2005 rechnet das Unternehmen mit schwarzen Zahlen. Dies sagte Sunrise-Chef Kim Frimer am Rande eines Vortrages vor der dänischen Handelsabteilung für die Schweiz und Liechtenstein in Zürich der Nachrichtenagentur sda. Weiter sagte Frimer, für den Aufbau des UMTS-Netzes in der Schweiz werden Investitionen von 400 bis 500 Millionen Franken getätigt. Die UMTS-Lizenzen verlangen, dass bis Ende Jahr 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit der neuen Mobilfunktechnologie bedient werden können. Laut Firmer werde Sunrise alle Auflagen der Konzession erfüllen. Ein Problem seien aber die UMTS-Handys, die noch nicht verfügbar seien. Er rechne mit einem Start von UMTS ab Mitte 2003. Im Jahr 2001 hat der Betriebsverlust vor Zinsen, Steuern, Amortisationen und Abschreibungen (EBITDA) gemäss Firmenangaben vom ersten bis zum dritten Quartal ständig abgenommen. Im vierten Quartal erzielte Sunrise einen Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern, Amortisationen und Abschreibungen von rund 150 Mio Franken.