Sunrise trennt sich von Alcatel-Lucent
Sunrise hat aus strategischen Gründen den Dienstleistungsvertrag mit Alcatel-Lucent aufgelöst. Der Telekommunikationskonzern wolle sich alle Möglichkeiten hinsichtlich eines modernen Netzwerkausbaus offen halten.
Im Rahmen ihrer Strategie legt Sunrise seit einigen Monaten den Fokus verstärkt auf eine weiter verbesserte Kundenzufriedenheit und eine hohe Qualität ihrer Dienstleistungen. Voraussetzung dafür ist ein Netzwerk auf dem neuesten technischen Stand, das sowohl im Betrieb als auch im Unterhalt optimal funktioniert, heisst es in der Sunrise-Mitteilung.
Mehr Flexibilität beim Netzausbau
Das ist einer der Gründe, warum Sunrise den Vertrag mit Alcatel Lucent aufgelöst hat. Der Vertrag läuft nun noch bis Ende Feburuar 2012. Während der sechsmonatigen Übergangsfrist wird Alcatel-Lucent den einwandfreien Betrieb sämtlicher Dienstleistungen sicherstellen. Welcher neue Partner nach dem Ablauf des Vertrags in Frage komme, sei bis jetzt noch offen, erläutert Mediensprecher Tobias Kistner auf Anfrage. Der Telco wolle sich alle Optionen offen halten und durch die Vertragsauflösung eine grössere Flexibilität beim Ausbau des Telekommunikationsnetzwerkes erlangen. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass Sunrise auch nach Vertragsablauf erneut mit Alcatel Lucent zusammenarbeiten werde, erklärt Kistner weiter.
Vor drei Jahren hatte Sunrise einen Dienstleistungsvertrag zum Bau und Unterhalt des gesamten Telekommunikationsnetzwerkes mit Alcatel-Lucent abgeschlossen. Der Vertrag beinhaltete den Bau, den Betrieb und den Unterhalt des mobilen Netzes, des Fest- und des Datennetzwerks. Im Hinblick auf die zukünftige Modernisierung des mobilen Netzes und die anstehenden grossen Investitionen in die nächste Mobilfunk-Generation LTE ist Sunrise auf grosse Flexibilität angewiesen. Dies gilt auch für den Ausbau des Glasfasernetzes und die damit verbundene laufende Erneuerung der technischen Ausrüstung.
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