Sunrise und Orange steigen aus Handy-TV-Projekt mit Swisscom aus
Sunrise und Orange sind aus dem Kooperationsprojekt mit Swisscom für die kommerzielle Einführung von Handy-TV über DVB-H ausgestiegen. „Unserer Meinung nach ist der Markt noch nicht weit genug, dass sich die Investition heute rechnen würde“, erklärt Orange-Sprecherin Therese Wenger gegenüber dem Netzwocheticker den Ausstieg. „Wir bieten zwar auch Handy-TV über UMTS an, hier konnten wir aber auf ein bestehendes Netz zurückgreifen. Jetzt soll ein Netz ausschliesslich für diesen Service aufgebaut werden.“ Man werde aber den Markt im In- und Ausland beobachten. Falls man zum Schluss komme, dass der richtige Zeitpunkt gekommen sei, werde man wieder einsteigen, sagte sie weiter.
Bei Sunrise klingt es ähnlich: „Das Projekt ist zu teuer. Sunrise ist derzeit nicht mehr beteiligt und setzt stattdessen auf das bestehende Mobile-TV. Wir schliessen aber nicht aus, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsteigen“, sagt Sunrise-Sprecherin Sevgi Gezici.
Trotz dieses Ausstiegs von Sunrise und Orange hält Swisscom am Ziel fest, rechtzeitig zur Euro 08 DVB-H-Sendungen anzubieten. „Swisscom Broadcast arbeitet derzeit mit Hochdruck am Aufbau des neuen Sendernetzes und sieht Investitionen in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags vor“, schreibt der Telco in einer Medienmitteilung. Ziel bleibe es, bis im Juni mindestens 44 Prozent der Bevölkerung zu erreichen, Priorität liege auf den Euro-Austragungsstädten. Kern des Angebots seien rund 20 Fernsehkanäle.
Dieses Ziel wurde Swisscom allerdings auch durch die Comcom mit der Vergabe einer Konzession für DVB-H an Swisscom Broadcast vorgegeben: Der Empfang erster TV-Sendungen an der Fussballeuropameisterschaft in den Austragungsstädten war eine Forderung der Comcom. Die Konzession sieht zudem vor, dass Swisscom bis Ende Mai 2008 die Versorgung von rund 44 Prozent der Bevölkerung gewährleisten und bis Ende 2012 rund 60 Prozent versorgen muss.
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